Was ist kontexten eigentlich?

Diese Frage stellen viele Menschen. Ich gebe darauf viele Antworten.

Diese Frage stellen viele Menschen. Ich gebe darauf viele Antworten. Welche Antwort es ist kommt drauf an, wer, wie fragt und wonach mir gerade ist. Manchmal mag ich viel reden, manchmal fast gar nicht. Manchmal mag ich mehr in Verbundenheit sein, manchmal weniger. Mancher Mensch erschließt und ordnet sich seine Welt und seinen Bezugsrahmen eher technisch strukturiert, manch anderer eher gefühlsbetont, andere kognitiv fokussiert und wieder andere erlebnis- und praktisch-orientiert.

Das sind die Ebenen, wenn es ums Erfassen des kontextens geht.

 

Ich und die Anderen

Dann gibt es noch die Perspektive wofür der Mensch, der mich fragt, wissen möchte was kontexten ist. Manche wollen es wissen, weil sie mich sympathisch oder interessant finden, andere zieht’s gefühlsmäßig da hin, andere sind voll neugierig und wollen Neues erfahren, andere wollen diesen innovativen Ansatz für ihre Belange nutzen, wieder andere wollen überprüfen, ob es eine Konkurrenz für’s Eigene ist, manche wollen gerne miteinander was machen und auf die Beine stellen oder weiter bringen.

Die schönste und gesundeste Seite eines Menschen

Einige wollen das Kontexten vollends verstehen, bevor sie damit anfangen. Dazu kann ich sagen, kontexten verstehen – also es denken – kann man bis zu einem gewissen Grad, je nachdem wie leistungsfähig im Denken und gleichzeitigem Merken von Funktionsableitungen das jeweilige Gehirn ist. Meine Erfahrung zeigt die menschlichen Gehirne haben da Grenzen.

Meine Erfahrung zeigt auch, dass das konkrete praktische kontextende Handeln die effizienteste, effektivste und umfänglichste Form ist sich die Kulturtechnik des Kontextens zu erschließen. Da mit diesem Zugang im günstigsten Fall alles Faktenwissens, Erfahrungswissens, alle Wahrnehmungen und alle praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten (die bewussten und die unbewussten) einfließen und zur Entfaltung kommen und so langfristig die schönste und gesundeste Seite eines Menschen zum Klingen bringen.

Menschen- und Weltbild

Und womit ich die Antwort auf die Frage – was kontexten eigentlich ist – meist verbinde, ist das vertraute Menschen- und Weltbild des fragenden Menschen. Es erhöht die Wahrnehmungsfähigkeit, die Offenheit in der Bedeutungsgebung und die jeweilige Aufmerksamkeitsfokussierung enorm. 

Also Du siehst, kontexten ist sehr vielschichtig und vieldimensional – auch in der Antwort, was es ist. Es ist was es ist – für jeden daran orientiert was er sehen, denken, wahrnehmen und fühlen kann. Kontexten kann mit jedem und mit jeder, sofern er oder sie das möchte. Wenn jemand gar nicht möchte und das Kontexten voll ablehnt, kann es da auch sehr gut damit. Denn inbrünstiger Widerstand ist ein Ausdruck von Hingabe und somit Teil der Natur des Menschen. 

Leitmotive und Haltung des Kontextens

  • Es schließt nichts und niemanden ein und es schließt nichts und niemanden aus.

  • Es steht für ein lebensfokussiertes Denken, Handeln und Gestalten.

  • Es steht für ein Forschen in Richtung Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen.

  • Es wirkt menschen- und weltenverbindend.

  • Es bringt die schönste und gesundeste Seite eines Menschen und einer Gesellschaft ans Tageslicht.

Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts

kon|texten (Verb)

lat. contexere → verknüpfen, verweben, verflechten

Unter kontexten wird eine bestimmte Art und Weise die Welt zu betrachten und das daraus resultierende Handeln des Menschen verstanden. Beides verbindet und verwebt Menschen, Themen und Strukturen. Dabei entstehen Positionen, die Orientierung geben.

Kontexten ist Kulturtechnik, ist erlernbar, ist in jedem Kontext nutzbar, ist ein Menschen- und Weltbild, das nichts und niemanden ein und niemanden und nichts ausschließt, fraktale Kongruenz, kann mit unterschiedlichen Werkzeugen einfach genutzt und angewendet werden, ist eine Sprache, ist Haltung, ist Richtung und Ziel (mit Resonanzraum), ist ich und die anderen, ist Entwicklung, ist neue Gestaltungskompetenz und neue Gestaltungskraft.